01
Viertafelbilder von Gegenständen
Das Dreitafelbild eines Gegenstandes besteht aus dessen Ansicht
von vorn (Aufriss), von rechts (Seitenriss) und von oben (Grundriss).
Das Viertafelbild ist die Erweiterung des Dreitafelbildes um die An- sicht
von links. Die Gegenstände des vorliegenden Unterrichtsmit- tels
sind stilisierte Möbelstücke, Blumenkästen, Schornsteine
bzw. Ziegelschichten von Schornsteinen. Sie sind aus maximal acht
far- bigen Quadern, 80 x 40 x 20 mm, zusammengesetzt. Die aus Holz
bestehenden Quader sind im Lehrmittelhandel erhältlich. -
Vergli- chen mit Schräg- und Übereckbild ist das
Viertafelbild unanschau- lich. Gleichwohl regt die
Unanschaulichkeit die visuelle Vorstellung an. Das Bild zeigt zwei
Aufgaben mit Lösungen. Ab 3. Schuljahr. - Siehe auch
Raumvorstellung II,
Freiarbeit,
Lerntheke.
02
Viertafelbilder von Soma-Körpern
Soma-Körper sind aus Soma-Bausteinen zusammengesetzte
Kör- per. Das Lernmittel enthält 12 Viertafelbilder von
Soma-Körpern so- wie die sieben farbige Soma-Bausteine aus dem
Angebot des Frie- drich Verlagsservice. Die Soma-Körper
müssen mit den beilie- genden Soma-Bausteinen hergestellt
werden. Das Bild zeigt Vier- tafelbild und Schrägbild eines
Soma-Quaders. Ab 3. Schuljahr. - Siehe auch
Raumvorstellung II,
Freiarbeit,
Lerntheke.
03
Eintafelbild 1
Die 20 Karten zeigen Würfelkörper, dargestellt als
Schrägbilder. Sie müssen zunächst mit Holzwürfeln
nachgebaut werden. Im Anschluss sind die zugehörigen Eintafelbilder
zu zeichnen. Da auf den Karten nur die Kanten der Würfelkörper
zu sehen sind, jedoch nicht die Gliederung in einzelne Würfel, ist
das Nachbauen keine Selbst- verständlichkeit. Das Bild
zeigt eine: Eckbank. Ab 3. Schuljahr. - Siehe auch
Raumvorstellung II,
Freiarbeit,
Lerntheke.
04
Eintafelbild 2
Eintafelbild von Körpern, in quadratische Felder unterteilt,
mit Anga- be der Anzahl von Würfeln über jedem Feld.
Aufgabe: Sichvorstel- len, wie der Körper aussieht, ihn mit
Holzwürfeln nachbauen und ihm einen Namen geben. Das
nebenstehende Bild zeigt das Eintafelbild und das Schrägbild
einer kleinen Kaskade. Ab 3. Schuljahr. - Siehe auch
Raumvorstellung II,
Freiarbeit,
Lerntheke.
05
Eintafelbild 3
Schräg- und Eintafelbilder von Würfelkörpern einander
zuordnen. Die Schrägbilder liegen in zwei Ausführungen
vor: Die eine Serie zeigt nur die Kanten der Würfelkörper,
die andere zusätzlich deren Gliederung in einzelne Würfel.
Zur Kontrolle können die Körper mit den beiliegenden
Holzwürfeln nachgebaut werden. Das nebenste- hende Bild zeigt
Schrägbild und Eintafelbild eines Bauwerks, das einer Wendeltreppe
ähnelt. Beim Schrägbild fehlt die Unterteilung in Würfel.
Ab 3. Schuljahr. - Siehe
Raumvorstellung II,
Freiarbeit,
Lerntheke.
06
Flächennetze Würfel
Es liegen15 Abbildungen von Flächennetzen mit 6 Quadraten vor.
Es ist zu entscheiden, ob sich die Flächennetze zum Würfel
auffalten lassen. Zur Kontrolle kann man das Flächennetz mit den
beiliegen- den 6 Polydron-Quadraten darstellen und auffalten. Das
nebenste- hende Bild zeigt ein Flächennetz, daneben ein
Polydron-Quadrat. Die anderen Farben: blau, grün, gelb.
Ab 3. Schuljahr. - Siehe auch
Raumvorstellung II,
Freiarbeit,
Lerntheke.
07
Flächennetze Quader
Es liegen 23 Abbildungen von Flächennetzen vor, die aus jeweils
vier Rechtecken und zwei Quadraten bestehen. Es ist zu entschei- den,
ob sich die Netze zum Quader auffalten lassen. Zur Kontrolle kann man
das Flächennetz mit dem beiliegenden Polydron-Material darstellen
und auffalten. Das Bild zeigt ein Flächennetz, daneben
ein Polydron-Rechteck. Andere Farben: gelb, rot, grün.
Ab 3. Schuljahr. Siehe auch
Raumvorstellung II,
Freiarbeit,
Lerntheke.
08
Flächennetze Pyramide
16 Abbildungen von Flächennetzen, bestehend aus jeweils
einem Quadrat und vier Dreiecken. Entscheiden, ob sich die Netze
zur Pyramide auffalten lassen. Zur Kontrolle Flächennetz mit
dem bei-liegenden Polydron-Material auffalten. Das nebenstehende
bild zeigt ein Flächennetz, daneben ein gleichseitiges
Polydron-Dreieck. Ab 3. Schuljahr. Siehe
Raumvorstellung II,
Freiarbeit,
Lerntheke.
09
Würfel und Flächennetz
Gegeben sind 12 Kartenpaare mit je einem vierfarbigen Würfel
und je einem vierfarbigen Flächennetz. Jedem Würfel ist
das passende Flächennetz zuzuordnen. Die Zuordnung kann
mit sechs Polydron-Quadraten handlungsbezogen, besser noch bei Verzicht
auf das Material durch räumliches Vorstellen erfolgen. Das
nebenstehende Bild zeigt eines der Flächennetze und den
passenden Würfel. - Ab 3. Schuljahr. Siehe
Raumvorstellung II,
Freiarbeit,
Lerntheke
10
Das Übereckbild
Das Übereckbild vom Würfel bzw. vom
Würfelkörper kann man schon in der Grundschule in
ein Punktgitter zeichnen lassen. Alle Kanten des Würfels
sind im Bild gleich lang. Aufgaben: Bild eines
Würfelkörpers (im Bild links) in ein Punktegitter übertragen
(Bild rechts), gegebenfalls aus einer anderen Perspektive zeichnen.
Ab 4. Schuljahr. - Siehe
Raumvorstellung II V,
Freiarbeit,
Lerntheke.
11
Das Schrägbild
Das Schrägbild vom Würfel bzw. vom
Würfelkörper kann man schon in der Grundschule in ein
Punktgitter zeichnen lassen. Die dadurch bedingte geringfügige
Streckung der in die Tiefe führenden Kanten lässt sich
methodisch rechtfertigen. Aufgaben: Bild eines Würfel-
körpers (Bild links) in das Punktegitter übertragen (Bild rechts),
ggf. aus einer anderen Perspektive zeichnen.
Ab 4. Schuljahr. - Siehe auch
Raumvorstellung II V,
Freiarbeit,
Lerntheke.
12
Das Winkeralphabet
Das Lernspiel besteht aus zwei Kartensätzen des Winkeralphabets.
Der eine Kartensatz zeigt die Winkerkodes aus der Sicht des
Empfängers der Nachricht, der andere zeigt sie aus der Sicht einer
Person im Rücken des Senders. Beide Kartensätze sind
verdeckt gestapelt. Die Spieler haben je zwei Karten des erstgenannten
Kartensatzes vor sich zu liegen. Der zweite Kartensatz wird Karte für
Karte aufgedeckt, und die Spieler müssen entscheiden, ob die
aufgedeckte Karte das Pendent zu einer ihrer Karten ist. Wenn dies der
Fall ist, nehmen sie das Kartenpaar an sich. Das Bild zeigt den
Winkerkode von E und dessen Pendent. - Ab 2. Schuljahr. Siehe auch
Raumvorstellung V,
Freiarbeit,
Lerntheke.
13
Seitenansichten von Spielkegeln
Auf einem beiliegenden quadratischen 16-er Feld müssen
4/6/8/10 farbige Spielkegel verteilt werden. Die Seitenansichten
der Kegel informieren darüber, wohin die Kegel zu stellen
sind. Das nebenste- hende Bild zeigt eine einfache Aufgabe: Ein
gelber, ein roter, ein grüner und ein blauer Spielkegel
sind so auf das Feld zu setzen, dass die Konfiguration zu den
vorgegebenen Seitenansichten passt. Lösung: blau auf
Platz 1/1, gelb auf 2/2, rot auf 3/3, grün auf 4/4. - Um eine
solche Aufgabe zu lösen, müssen die Schüler
ständig die Seitenansicht wechseln, mit anderen Worten
Blickpunkt und Blick- richtung ändern. Die Position der Spielkegel
ist zwar aus den Sei- tenansichten zu erschließen, häufig
ist sie jedoch nicht eindeutig. - Da Spielkegel, die auf allen Seiten
von anderen eingeschlossen sind, in den Seitenansichten nicht zu
sehen sind, hätten manche Aufgaben keine eindeutige
Lösung. Man kann jedoch Eindeutigkeit erreichen, indem
man Anzahl und Farben der Kegel vorgibt. - Ab 2. Schuljahr.
Siehe auch
Raumvorstellung V,
Freiarbeit,
Lerntheke.
(C) Wolfgang Reitberger, Berlin