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Herstellen von Unterrichtsmitteln
Im Laufe eines Jahrzehnts kommen neue Materialien und Werkzeuge zum Herstellen von Unterrichtsmaterial auf den Markt. Es lohnt sich, die Neuerungen anzunehmen. Sie erleichtern das Herstellen und verbessern häufig die Qualität der Unterrichtsmittel. In Partnerarbeit, Freiarbeit, Lerntheke u. a. setzt man häu- fig Aufgabenkarten ein, zum Teil mit der Lösung rück- seitig zur Selbstkontrolle, sog. Wendekarten, ferner Spielkarten für Lernspiele. Inzwischen ist es Standard, die Karten zum Schutz vor Verschmutzung und Erhöhung der Haltbarkeit zu laminieren. Um Lichtreflexe zu ver- meiden, verwendet man matte Laminierfolie. Nach dem Zuschneiden der Karten sind die Ecken scharf. Um Ver- letzungen vorzubeugen, rundet man die Ecken mit einem Eckenrunder. Domino-, Memory- und Legekarten müssen griffig sein, so dass man sie ohne Mühe vom Tisch aufnehmen kann. Es hat sich bewährt, die Vorlagen auf 1mm starke Siebdruckpappe zu kleben. Sie ist steif und lässt sich gut schneiden. Gerade Schnitte führt man am besten mit einem Hebelschneider aus, Rundungen schneidet man mit einer normalen Schere. Die Vorlagen für die Karten druckt man auf Etikettenpapier (am einfachsten mit ei- nem Etikett pro Blatt). Etikettenpapier ist auf der Rück- seite mit Klebstoff beschichtet und mit Schutzpapier über- zogen. Vor dem Aufkleben wird das Etikett nur vordersei- |
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tig laminiert, indem man hinter das Schutzpapier ein dün- nes Blatt Papier legt. Wenn man nach dem Laminieren die Folientasche an den Rändern aufschneidet, erhält man zwei Blätter: die vorderseitig laminierte Vorlage und das laminierte eingelegte Blatt (Ausschuss). Mit Etiketten hoher Klebkraft, wie sie die Firma Avery-Zweckform vertreibt, lassen sich auch Würfel, Quader und Spielsteine aus Holz bekleben. Der Vorteil der Methode besteht darin, dass man außer Farben auch Muster und Motive aufkleben kann, was mit Plakafarben nicht möglich wäre. Etikettenpapier und Siebdruckpappe leisten einen we- sentlichen Beitrag zum Herstellen von Tafelmaterial. Es ist üblich, das Tafelmaterial zu laminieren und zum Befestigen mit Magnethaftern zu hinterkleben. Diese für viele Anwendungen brauchbare Methode hat folgende Nachteile: Wenn Schüler Tafelmaterial abnehmen, etwa um es an anderer Stelle anzuheften, üben die Magnet- hafter einen Zug auf die Folie aus, so dass sich diese ta- felseitig lösen kann. Tafelmaterialien, die "auf Stoß" anzu- bringen sind, sollten so stark sein, dass sich benachbarte Teile nicht versehentlich überlappen. Diese Nachteile las- sen sich vermeiden, wenn man die Vorlagen für Tafelma- terial auf Etikettenpapier druckt, vorderseitig laminert, auf Siebdruckpappe klebt und mit Magnethaftern hinterklebt. |