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Vorlagen zuschneiden

Die Vorlagen sind entweder 0,2 mm dickes beidseitig laminiertes Papier oder 1,2 mm dicke, mit laminiertem Papier beklebte Siebdruckpappe. - Die Rundungen schneidet man mit einer gewöhnlichen Schere. Gerade Schnitte erleldigt man mit Cutter und Schneidelineal auf einer Schnei- dematte oder mit dem Hebelschneider.

1. Schneiden mit Cutter und Schneidelineal

Empfehlenswert ist ein Schneidelinal aus Aluminium mit einer eingelas- senen Stahlkante zum Schneiden und einer rutschfesten Unterseite aus gerilltem Gummi. - Der Hersteller Rumold bietet ein 30 cm langes Schneidelineal an - Herstellernr. 659/30. - Man schneidet mit einem Cut- ter (Klingenmesser) auf einer im Handel für Büro- und Zeichenbedarf erhältlichen 45 x 30 cm großen Schneidematte (Bild 1).

Beim Schneidelineal aus Aluminium liegt die Stahlkante nicht direkt auf der Vorlage, sondern etwa 1-2 mm oberhalb. Das hat den Nachteil, dass der Schnitt leicht gekrümmt ist, wenn der Cutter nicht über die gesamte Schnittlänge im gleichen Winkel zur Vorlage gehalten wird. (Dagegen ist beim Schneiden mit dem Hebelschneider der Winkel zwischen Schnei- demesser und Vorlage immer 90 Grad.)

2. Schneiden mit dem Hebelschneider

Tools And Music, Tulpenstr.19, 33775 Versmold, Tel. 05423 - 951 378, bietet kostengünstig den in Bild 2 abgebildeten Hebelschneider unter der Bezeichnung "Papierschneide-Maschine McDrill 'Profi' Schneide- länge 36 cm", Artikelnr. 197903 an. Näheres zum Produkt erfährt man, wenn man auf der Webseite von Tools And Music nach "Papierschneide-Maschine" oder der Artikelnummer 197903 sucht.

Schneidehebel und Papierhalter sind durch eine (im Bild sichtbare) hell- graue Gelenkstange und eine Feder im Drehpunkt des Hebels mitein- ander verbunden, so dass beim Schneiden der Papierhalter auf die Vor- lage gepresst wird. Der Pressdruck verhindert, dass der Schneidehebel stärkeres Schneidgut wie etwa eine Vorlage auf Siebdruckpappe vom Schneidetisch zieht. Letzteres hätte zur Folge, dass der Schnitt nicht ex- akt gerade wird. - Handwerklich weniger geschickten Lehrerinnen und Lehrern ist die Anschaffung des Hebelschneiders sehr zu empfehlen.

Ecken abrunden

Die Ecken der Wendekarten und Spielkarten sind nach dem Laminieren und Zuschneiden sehr scharf. Um der Gefahr von Verletzungen vor- zubeugen, werden sie mit einem Eckenrunder gerundet. Zum Ecken- abrunden von laminiertem Papier hat sich der in Bild 3 abgebildete Eckenrunder bewährt. Hail Lehrmittel, Eiffelstraße 20, 72766 Reutlingen, bietet den Eckenrunder unter der Bestellnr. ERK an.

Zum Abrunden der Ecken von auf Siebdruckpappe geklebten Materialien wie Spielpläne, Memorykärtchen, Karten für die Tafel ist der genannte Eckenrunder zu schwach. Falls nur wenige Ecken zu runden sind, kann man die Rundungen mit der Nagelschere schneiden. Falls viele Ecken zu runden sind, empfiehlt sich der in Bild 4 abgebildete Eckenrunder. Man erhält diesen bei Hobbykunst Eckstein, Schwabacher Str. 46, 90 762 Fürth, Tel. 0911 - 977467-14 unter der Bezeichnung "Crop-a-Dile Corner Chomper für runde Ecken", Artikelnummer 7965900. - Das Bild zeigt, dass das Gerät wie eine Zange gehandhabt wird.

Mit dem Corner Chomper kann man Rundungen mit den Radien 1/4 Zoll oder 1/2 Zoll herstellen. Für die oben genannten Anwendungen ist der Radius 1/4 Zoll angezeigt.

Haftungsausschluss: Da nicht auszuschließen ist, dass die Anbieter ihre Angebote zwi- schenzeitlich ändern, wird für die Angaben keine Gewähr übernommen.







Bild 1: Schneidematte


Bild 2: Hebelschneider






Bild 3: Eckenrunder

Bild 4: Eckenabrunder